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www.brandenburger.de 

 

 

Sammler zur Kläranlage in Monaco mit Brandenburger Schlauchlinern saniert

Von außen sieht die Kläranlage in Fürstentum Monaco mit ihrer Glasfassade aus wie ein modernes Bürogebäude. In einer verkehrsreichen Gegend direkt am Fußballstadion gelegen fügt sich das Gebäude harmonisch in das Stadtbild ein. Auch die Nase registriert nicht, dass hinter diesen Mauern ein Klärwerk arbeitet.
Über fünf Jahre haben die für die Stadtentwässerung Verantwortlichen nach einem Partner gesucht, der in der Lage ist, die bei der Kläranlage ankommende Schmutzwasserleitung und die Ablaufleitungen für das gereinigte Wasser zu sanieren. Bedingung war, dass die Sanierung schnell durchgeführt wird, ohne den Verkehr an der zentralen Verkehrsachse durch die Sanierung zu behindern. Es stand hierfür nur ein Wochenende zur Verfügung. Die Vorteile Schnelligkeit und minimale Verkehrsbeeinträchtigung des Brandenburger Verfahrens kamen bei diesem Projekt in vollem Umfang zu tragen.
  

Mit dem Brandenburger Partner SMCE aus Mühlhausen wurde schließlich das richtige ausführende Unternehmen gefunden. Die erforderlichen nahtlosen Schläuche wurden verlegefertig direkt aus dem Werk Landau in Monaco angeliefert und standen termingerecht bereit. Begleitet wurde das Projekt vor Ort durch den Leiter der Brandenburger Anwendungstechnik Dipl—Ing. Peter Eschenbrenner. Nachdem die Sanierungsmaßnahme in allen Einzelheiten mit dem Auftraggeber besprochen und ein detaillierter Zeitplan aufgestellt war, wurde das Klärwerk stillgelegt. Zuvor war ein aufwändiger Bypass installiert worden, der das ankommende Schmutzwasser während der Sanierung aufnahm.

Insgesamt waren an diesem Wochenende vier Haltungen mit einem Querschnitt von jeweils DN 600 zu sanieren. Aufgrund fehlender Zwischenschächte musste die Sanierung von zwei 171 Metern und zwei kurzen 23 Meter langen Leitungen vorbereitet werden.

Der nahtlose DN 600 Schlauchliner – die Transportkisten für die 171-Meter Haltungen brachten stattliche vier Tonnen auf die Waage – wurde in die jeweilige Haltung eingezogen und mit Spezialpackern verschlossen. Die Schlauchliner wurden mit einem Druck von 300 mbar aufgestellt und mit UVA-Licht ausgehärtet. Für die Aushärtung setzte das Team eine Lichterkette mit Strahlungsquellen von 4 mal 1000 Watt ein. Mit einer Geschwindigkeit von 60 Zentimetern pro Minute wurden die Liner ausgehärtet. So war der Aushärteprozess der 171 Meter langen Abschnitte nach genau 4 Stunden und 45 Minuten abgeschlossen. Ohne Komplikationen und genau wie zuvor geplant wurden so alle vier Haltungen nacheinander abgearbeitet und das Klärwerk konnte wieder in Betrieb genommen werden.

Die Sanierung der Leitungen am Klärwerk in Monaco war das erste Brandenburger-Projekt in dem Fürstentum. Nachdem das Projekt innerhalb von nur einem Wochenende komplett abgewickelt wurde und die Auftraggeber rundum zufrieden waren, wird es, da ist sich Peter Eschenbrenner sicher, bestimmt nicht das letzte gewesen sein. Nur die Monegassen selbst haben von der Sanierung ebenso wenig mitbekommen wie von dem Klärwerk vor der Haustür. Für sie und auch die Autofahrer an der Schnellstraße direkt am Mittelmeer lief alles ohne Komplikationen weiter wie gewohnt. 



Posted: 30.06.2008

Minimale Verkehrsbelastung 
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Der Liner wird über ein Förderband in den Schacht eingeführt

 




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