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Weitere Informationen:

Umwelttechnik und Wasserbau GmbH
Ferdinand-Porsche-Str. 9a
60386 Frankfurt am Main
eMail 

Brandenburger:
www.brandenburger.de

 

 

 

Umwelttechnik und Wasserbau GmbH: 
Einbau zweier Brandenburger Liner DN 700 in schwierigem Gelände in Michelstadt

Schwer zugängliche Schächte im Waldgelände und die Haltung großer Wassermengen waren die Herausforderungen, die die Umwelttechnik und Wasserbau GmbH im Februar 2008 bei einem großen Schlauchliningprojekt in Michelstadt im Odenwald erwarteten. In einem ersten Bauabschnitt wurden zwei Brandenburger GFK-Liner DN 700 mit einer Länge von je rund 160 Metern eingebaut. Von entscheidendem Vorteil für die erfolgreiche Abwicklung in hoher Qualität erwies sich die Handhabung der BLUETEC® Lichthärte-Technik und die schnelle Aushärtung.

In Auftrag gegeben wurde das in seinen Ausmaßen nicht alltägliche Projekt vom Abwasserverband Mittlere Mümling in Michelstadt. Insgesamt beinhaltet die Maßnahme den baulosen Einbau von fünf Inlinern mit einer Gesamtlänge von 1.100 Metern in öffentliche Mischwasserkanäle DN 400 bis DN 1000 in einer Tiefenlage bis zu 5,20 Meter. Dazu kommen die Abwicklung der dazugehörigen Roboterarbeiten, inklusive TV Inspektion und der technischen Sondierung. Die Schadensbilder zeigten zum Teil erhebliche Beschädigungen des Altrohrs durch Wurzeleinwüchse, Risse und Scherbenbildung. 

Günstige Durchführung dank BLUETEC® UVA-Lichthärteverfahren
Den Zuschlag für das Projekt erhielt im Wettbewerb die Firma Umwelttechnik und Wasserbau GmbH (U&W). Jürgen Schäfer von der U&W-Niederlassung in Frankfurt am Main: „Wir haben den Zuschlag nicht zuletzt deswegen bekommen, weil wir aufgrund der schnellen Abwicklung mit unserer Brandenburger BLUETEC®-Anlage ein günstiges Angebot machen konnten. Die Arbeit mit dem Brandenburger Aushärteverfahren mit UVA Licht geht gegenüber anderen Verfahren relativ schnell vonstatten. Damit ist es nicht nur günstiger, sondern für die gesamte Durchführung für den Auftraggeber von Vorteil, weil die Baumaßnahme schneller über die Bühne geht und dadurch viele negative Begleiterscheinungen einer Baustelle minimiert werden.“ So auch in Michelstadt: Die betroffenen Kanalabschnitte sind Zuleitungssammler zu einer Kläranlage. Entsprechend viel Wasser fließt in diesen großen Kanälen. Der Aufbau und der Vorhalt der Wasserhaltung, um die Rohre komplett trocken zu legen, ist in einem solchen Fall ein wesentlicher Zeit- und Kostenfaktor. Je kürzer das Wasser zurückgehalten werden muss, desto unkomplizierter und günstiger ist das Projekt. 

Eingebaut wurden GFK-Liner ADV 95 mit einer Wandstärke von 7 Millimetern. Die beiden Liner DN 700, die U&W als ersten Bauabschnitt einbaute, hatten einmal 162 Meter und einmal 158 Meter Länge. Verwendet wurden Liner vom Typ ADV 95 mit einer Wandstärke von 7 Millimetern. Zum Teil lagen die Schächte auf dem Areal eines Gewerbebetriebes, zum Teil in schwerzugänglichem Waldgelände. Schäfer berichtet von den Tücken dieser örtlichen Begebenheiten: „Die Liner waren bereits Ende 2007 verlegefertig von der Firma Brandenburger angeliefert worden. Aufgrund ungünstiger Witterungsverhältnisse war der Waldboden jedoch sehr aufgeweicht und die Schächte für uns noch schwieriger zu erreichen. Darum haben wir die Liner vor Ort auf dem Grundstück des Gewerbeunternehmens zwischengelagert.“ Dabei von Vorteil war die Lagerungsfähigkeit der werkseitig getränkten Schlauchliner. In stabilen Boxen UV-dicht verpackt, ist eine Aufbewahrung über Monate hinweg möglich, ohne dass das Material Schaden nimmt oder reagiert.

Echte Herausforderung im Handling: Jeder Liner wog gewaltige 6,5 Tonnen. Um die Kisten mit den großen Linern sicher an die jeweiligen Einbaustellen zu bringen, setzten die U&W Mitarbeiter auf Radlader mit schwerem Hebegerät, die kurzerhand vor Ort angemietet wurden - jeder der beiden getränkten Schlauchliner wog immerhin gewaltige 6,5 Tonnen. Eingezogen wurden diese Kolosse über eine Winde, die bei U&W standardmäßig zum Einsatz kommt. Die Einbringung erfolgte jeweils an einem Stück in einem Einbauvorgang über 3 Haltungen mit einer durchschnittlichen Zuggeschwindigkeit von 1 m/min. Als hilfreich erweisen sich dabei die Vorzüge des Brandenburger UVA-Lichttechnik-Verfahrens hinsichtlich der Handhabung auf der Baustelle. „Durch die Lage im Wald war es nicht ganz einfach, das Equipment heranzuschaffen“, sagt Schäfer. „Bevor wir auf die Brandenburger Technik mit lichthärtenden Harzen umgestiegen sind, haben wir sehr viel mit Warmwasseraushärtung gemacht. Gerade bei solchen Dimensionen wie in diesem Fall und unwegbarem Gelände ist das Heranschaffen des Wassers und der technischen Ausstattung, die ich benötige, um das Wasser zu erhitzen, ein echtes Problem. Beim lichthärtenden Liner habe ich das alles nicht. Und weil der Liner bereits vorgetränkt und verlegefertig angeliefert wird, fällt auch das Hantieren mit Chemikalien wie Harzen und Härtern vor Ort weg.“ 

Nachdem die Liner mit der Winde von Schacht zu Schacht in das schadhafte Rohr eingezogen waren, brachten die Sanierungsspezialisten von U&W an den beiden Linerenden unten in den Schächten Spezialpacker an, mit denen die Liner verschlossen wurden. Nachdem der so abgedichtete Liner mit Druckluft aufgestellt und formschlüssig an die Altrohrwand gepresst war, kam die fahrbare UVA-Lichteinheit zum Einsatz. Mit dem von Brandenburger entwickelten Verfahren kann der Aushärtungsvorgang bis ins Details kontrolliert werden: Der gesamte Prozess wird elektronisch gesteuert und mit TV-Kameras überwacht. Die Aushärtung selbst geht dabei äußerst schnell vonstatten, bei der Maßnahme in Michelstadt betrug die Aushärtegeschwindigkeit zwischen 30 und 70 cm/m. Jede Inversion erfolgte so an nur einem Tag - inklusive entsprechender Vorrichtung der Wasserhaltungen und den nötigen Abschluss- und Fräsarbeiten. Auftraggeber waren begeistert von der Abwicklung in hoher Qualität

„Wir waren einer der ersten Anwender der neuen BLUETEC® Aushärtetechnik“, erklärt Schäfer. „Vor eineinhalb Jahren haben wir den damaligen Prototypen von Brandenburger gekauft und arbeiten seitdem standardmäßig damit. Wir haben wirklich ausgezeichnete Erfahrungen mit dem Verfahren gemacht. Die wesentlichen Vorteile sind sicherlich die noch schnelleren Aushärtezeiten und der hohe Bedienkomfort.“ Auch in Michelstadt ging die Abwicklung des ersten Bauabschnitts komplikationslos vonstatten. Alle Sollwerte wurden erreicht. „Es gab eine große Zustimmung der Auftraggeber, die wirklich begeistert waren von der hochqualitativen Durchführung.“ 



Posted 26. Juni 2008

Echte Herausforderung im Handling: Jeder Liner wog gewaltige 6,5 Tonnen

 




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